Mittwoch, 5. August 2009
Freitag, 31. Juli 2009
Meine Pläne für die Heimfahrt!
Für alle die noch nichts von meinen Pläne für die Heimfahrt wissen. Ich bin gerade dabei mir eine etwas andere Art von Heimreise zu organisiern. Ich bin hier bei Volkswagen in der Distributionsabteilung. Meine Abteilung hat viele und sehr gute Kontakte zu verschiedenen Reedereien. Und da ich schon seit Längerem davon träume einmal mit einem grossen Frachter über den Ozean zu fahren, hat einer meiner Chefs mir angeboten, dies für mich zu organisieren. Momentan sieht es auch ziemlich gut aus, dass ich diese Reise antreten kann.
Am 4 September verlässt die "Altamiera Express" der deutschen Reederei "Hapag Lloyd" den mexikanischen Hafen in Veracruz und würde mich dann über Housten (USA), New Orleans (USA), Charlston (USA), Themsport (UK), Antwerpen (B) am 30.09.2009 nach Bremerhaven bringen. Das Schiff hat Kapazität für 3.500 Container, ist 250 m lang und 30 m breit. Ein riessen Koloss! Ich bin auch schon voll Vorfreude! Eine Schifffahrt die ist lustig eine Schifffahrt die ist schön...


Am 4 September verlässt die "Altamiera Express" der deutschen Reederei "Hapag Lloyd" den mexikanischen Hafen in Veracruz und würde mich dann über Housten (USA), New Orleans (USA), Charlston (USA), Themsport (UK), Antwerpen (B) am 30.09.2009 nach Bremerhaven bringen. Das Schiff hat Kapazität für 3.500 Container, ist 250 m lang und 30 m breit. Ein riessen Koloss! Ich bin auch schon voll Vorfreude! Eine Schifffahrt die ist lustig eine Schifffahrt die ist schön...



Mittwoch, 15. Juli 2009
11.-12.07.2009 Iztaccihuatl
Ich bin am Samstag Morgen um halb acht abgeholt worden, von zwei Praktikanten (Stefan und Patricia).
Um acht waren wir dann bei unserem Guide und seiner Tochter. Die sind dann bei uns eingestiegen.
Nach 2 Stunden waren wir in einem riesigen Naturschutzgebiet, indem sich 3 Vulkane befinden, darunter 2 der höchsten Mexikos, Popcatepetel (5.462 m) und Iztaccihuatl (5.286 m). Letzteren hatten wir als Ziel.
Unser Auto konnten wir auf ca. 3.800 m abstellen. Dann ging es zu Fuß weiter. Bei den ersten Meter fragt man sich, warum man sich so was an tut! Es ist der Horror. Man bekommt kaum Luft, jeder Schritt ist so anstrengend wie ein 100-m-Lauf, vor allem, wenn man 8 - 10 kg Gepäck dabei hat. Leider wird das im weiteren Verlauf nur noch schlimmer. Zudem war es ziemlich kalt ca. 10 C oder weniger. Nach 4 Stunden wandern, klettern und vielen Pausen kamen wir an unserem Camp auf 4.600 m an. Wir waren da so gegen 3 Uhr mittags. Leider hatten wir schlechte Sicht. Aber das war nicht das einzige Problem. Ich hatte einen trockenen Mund und aufgeplatzte Lippen, da ich die ganze Zeit durch den Mund atmen musste. Wenn ich durch die Nase geatmet habe, dachte ich, dass ich ersticke! Hunger hat man in der Höhe nicht, das liegt aber daran, dass einem permanent schlecht ist. Kopfweh und Schwindelgefühl inklusive! JUHU!!!
Wir hatten inzwischen nur noch ca. 5 C und ich war total nassgeschwitzt. Natürlich hatte ich Wäsche zum wechseln dabei. Darüber war ich auch ziemlich froh, aber kalt war mir trotzdem.
Als ich zum ersten Mal das Quartier von innen gesehen hatte musste ich lachen. Denn von aussen sah es schon wie eine Dose für Sardinen aus aber von innen war es nicht besser. Wir mussten auf einem Bretterboden ohne ISOmatte schlafen! In der Nacht hatten wir dann Temperaturen von ca. -2 bis -5 C. Ich lag in einem Schlafsack der nicht für diese Temperaturen gemacht war, mit 2 Pullies, einem T-Shirt, 2 Hosen, 2 Unterhosen, 3 paar Socken, Handschuhen, einer Mütze, wir haben uns alle aneinander gelegt um noch etwas Wärme zu bekommen und trotzdem haben wir die ganze Nacht tierisch gefroren! Ich dachte schon, dass ich am nächsten Morgen meine Zehen einzeln aufsammeln kann. Aber ich lebe noch und meine Zehen sind auch noch dran ;o)
Allerdings hab ich in der Nacht kaum ein Auge zu gemacht. Die Symptome die ich von der Höhe hatte, die Kälte, der extrem harte Schlafplatz und ein Unwetter haben mich nicht schlafen lassen. Ich hab die ganze Nacht gefleht: "lass sie endlich vorbei gehen!"
Um halb sieben hat uns endlich der Guide geweckt. Wir haben dann unsere Sachen zusammengepackt. Aber wir konnten sie noch im Quartier lassen. Patricia ging es am nächsten Morgen richtig schlecht und da es mir auch nicht so besonders ging, haben wir entschieden nur noch den kleinen Aufstieg bis 5010 m zu machen. Stefan und der Guide wollten alleine dann den grossen Aufstieg wagen. Die beiden mussten allerdings wegen starkem Wind bei 5150 m aufgeben.
Alles in allem war es das absolute Erlebnis!
04.07.2009 Raften in Veracruz!
Montag, 22. Juni 2009
Regenzeit in Puebla!
Hallo liebe Leute!
Normalerweise würde hier jetzt stehen wie wunderbar es in Acapulco war...
Aber da ich schon wieder Probleme mit meinem Magen hatte, musste ich diesen Ausflug leider absagen. Ist nicht weiter schlimm, dann erzähl ich euch einfach mal was hier so in der Regenzeit abgeht!
Die meisste zeit ist das Wetter schön, also für deutsche Verhältnisse. ;o)
Die Sonne scheint, während der Arbeitszeit und ab Feierabend ziehen oft Wolken auf. :o( So wie es sich gehört! Es regnet dann auch etwas, aber nicht besonders.
Aber Phasenweise, meist drei Tage, gibt es einmal am Tag einen extremen Wolkenbruch! Man sieht nichts mehr, da die Scheibenwischer nicht hinterherkommen, die Bodenwellen und Schlaglöcher sind nichtmehr zu sehen und Aquaplaning ist noch untertrieben! Stellenweise bilden sich grosse Flüsse auf und neben den Strassen, in denen regelmässig Fahrzeuge stecken bleiben. Da wird die Heimfahrt von der Arbeit zur Abenteuerreise ;o)
Sowas muss man mal erlebt haben!
Dieses Photo ist übrigens orginal vor 3, 4 Tagen vor den Toren der VW Planta aufgenommen worden.
Normalerweise würde hier jetzt stehen wie wunderbar es in Acapulco war...
Aber da ich schon wieder Probleme mit meinem Magen hatte, musste ich diesen Ausflug leider absagen. Ist nicht weiter schlimm, dann erzähl ich euch einfach mal was hier so in der Regenzeit abgeht!
Die meisste zeit ist das Wetter schön, also für deutsche Verhältnisse. ;o)
Die Sonne scheint, während der Arbeitszeit und ab Feierabend ziehen oft Wolken auf. :o( So wie es sich gehört! Es regnet dann auch etwas, aber nicht besonders.
Aber Phasenweise, meist drei Tage, gibt es einmal am Tag einen extremen Wolkenbruch! Man sieht nichts mehr, da die Scheibenwischer nicht hinterherkommen, die Bodenwellen und Schlaglöcher sind nichtmehr zu sehen und Aquaplaning ist noch untertrieben! Stellenweise bilden sich grosse Flüsse auf und neben den Strassen, in denen regelmässig Fahrzeuge stecken bleiben. Da wird die Heimfahrt von der Arbeit zur Abenteuerreise ;o)
Sowas muss man mal erlebt haben!
Dieses Photo ist übrigens orginal vor 3, 4 Tagen vor den Toren der VW Planta aufgenommen worden.
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